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Grenzflächenbedingung

Verfasst: Mo 15. Mär 2010, 11:22
von Dada1909
Hi,

hab mal ne Frage zu der Formel:

H1t - H2t = JA_senkrecht

Hier in der Aufgabe zeigt H in ez Richtung, JA senkrecht dann in ephi Richtung. Logisch, ephi ist senkrecht auf ez. Aber warum kann es nicht auch erho sein? Gibt es ne Merkregel dazu? Oder muss ich mir das spezifisch für die Aufgabe überlegen?

Re: Grenzflächenbedingung

Verfasst: Mo 15. Mär 2010, 11:58
von Herr Vorragend
Welche Aufgabe meinst du?

...Naja egal! das leidige Thema mit dieser Formel kenn ich nur zu gut, schon alleine weil man manchmal nicht weiß, wie man H_{1t} und H_{2t} definieren soll^^
Ich würde dir raten mit der Formel

J_{A,senkrecht} = \vec{e}_n \times (H_{1}-H_{2}) zu arbeiten, weil du dir hier alle Richtungen besser klarmachen kannst!

Du musst dir beide Bereiche vorstellen und daraus den Vektor \vec{e}_{\rho}, \vec{e}_{\Phi}, \vec{e}_{z} herleiten, der beide Bereiche durchläuft!
Diesen definierst du dann als \vec{e}_{n} !

Da das in deinem Fall der Vektor in Rho Richtung sein wird und du weißt das dein H-Feld in z richtung geht dann kannst du daraus ableiten in welche Richtung deine Flächenstromdichte geht, nämlich in phi Richtung^^..und nicht vergessen der Normalenvektor geht von H_{Bereich2} nach H_{Bereich1}, also von Bereich 2 nach Bereich 1...so musst du dann auch deine magnetischen Feldstärken definieren!!

Re: Grenzflächenbedingung

Verfasst: Mo 15. Mär 2010, 12:23
von Darkmaster
J_A = e_n x (H2-H1)
dabei steht e_n senkrecht auf der fläche, die richtung kannst du dir aussuchen
und das gebiet 1 kommt entlang von e_n vor dem gebiet 2

Re: Grenzflächenbedingung

Verfasst: Mo 15. Mär 2010, 12:24
von Zofteis
Ich zitiere da einfach mal Meyma....
meyma hat geschrieben:Das in Aufgabe 3c ist wirklich ziemlich fies, aber wohl korrekt.

Nach (4.13.4) auf S. 4-102 gilt \vec J_A = \vec e_n \times (\vec H_1 - \vec H_2), wobei e_n von der Randfläche in #1 zeigt.

Lassen wir e_n einfach mal nach innen zeigen, so dass H_1 = H_z und H_2 = 0 ist.
\vec J_A = -\vec e_\rho \times (H_z \vec e_z - 0) = H_z  \vec e_\phi = J_{A\phi}  \vec e_\phi

Wir können e_n auch nach außen zeigen lassen, so dass H_2 = H_z und H_1 = 0 ist.
\vec J_A = \vec e_\rho \times (0 - H_z \vec e_z) = H_z  \vec e_\phi = J_{A\phi}  \vec e_\phi

Es wäre in der Klausur wohl nur ein kleiner Vorzeichenfehler, aber da es ja theoretisch 2 tangentiale Richtungen gibt, würde ich zur Sicherheit immer mit dem Kreuzprodukt arbeiten.
Edit:
Oh da war wohl wer schneller....

Re: Grenzflächenbedingung

Verfasst: Mo 15. Mär 2010, 12:28
von Herr Vorragend
oh, da kam was dazu in der Zwischenzeit...Naja hauptsache es ist geklärt =D