grenzfläche

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Darkmaster
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grenzfläche

Beitrag von Darkmaster » Mo 1. Feb 2010, 17:16

an einer grenzfläche gilt D_1_,_n - D_2_,_n = sigma_e
beide stehen senkrecht auf der fläche, damit hab ich die komponente. aber welches von beiden ist D_1_,_n und welches D_2_,_n ?

meyma
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Re: grenzfläche

Beitrag von meyma » Mo 1. Feb 2010, 17:19

Nach der Zeichnung auf S. 2-69 im Script zeigt D2n zur Grenzfläche und D1n zeigt von der Fläche weg.
Dumme Fragen gibt es hier nicht ;-) - Alle Angaben ohne Gewähr, bin noch im 3. Semester

Darkmaster
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Re: grenzfläche

Beitrag von Darkmaster » Mo 1. Feb 2010, 17:29

jo die zeichnung kenn ich, aber auf die lösung bin ich nicht gekommen.
vielen dank

Stephan
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Re: grenzfläche

Beitrag von Stephan » Mo 1. Feb 2010, 18:48

wann kann ich eigetlich annehmen, dass z.b. an der grenzfläche zwischen 2 dielektrika, keine Flächenladung \sigma_e auftritt ?

meyma
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Re: grenzfläche

Beitrag von meyma » Mo 1. Feb 2010, 19:11

Wenn dort keine zusätzliche leitende Schicht ist, wüsste ich nicht was in der Umgebung eine Ladung tragen könnte. In der Klausur würde ich im Zweifel immer einfach mit \sigma_e=0weiter rechnen, wenn man sich damit aufhält wird man wohl nie fertig.

Teamo
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Re: grenzfläche

Beitrag von Teamo » Mo 1. Feb 2010, 19:23

Der Sinn des D-Felds ist doch gerade, dass es unabhängig von den Dielektrika formuliert wird, oder?
Das heißt ja, dass es Betragsmäßig auch nicht an einer Grenzfläche springt ( hat ja den gleichen Wert auf beiden Seiten), also gibts auch keine Flächenladungsdichte.
Wär jetzt die mathematischere Argumentation, zusätzlich zu den nicht vorhandenen Ladungen :)
Beste Grüße
Timo

StefanE
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Re: grenzfläche

Beitrag von StefanE » Di 2. Feb 2010, 01:00

Das ganze sieht aber anders aus, wenn es sich bei der durchflossenen Fläche um ne leitende Schicht oder gar geerdete Schicht handelt...

Stephan
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Re: grenzfläche

Beitrag von Stephan » Di 2. Feb 2010, 06:57

und wie genau sieht es dann da aus ? ;)

wann genau kann ich den welche annahme treffen?

Herr Vorragend
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Re: grenzfläche

Beitrag von Herr Vorragend » Fr 5. Feb 2010, 17:55

Hallo Leute ...denke das passt hier rein:

Die Grenzflächenbedingung für die magnetische Feldstärke heißt allgemein Ht1-Ht2= Ja(senkrecht)
Hatte jetzt schon zwei Fälle in Altklausuren bei denen mir Fragen aufkamen( F08_T1 A3 d) und F08_T2 A3 c))
Es heißt ja nach Skript die magnetische Feldline tritt von innen(H2) nach außen(H1) durch die Grenzfläche...!
Meine Frage ist jetzt:

Wie kann man das "Setzen" von Ht1 und Ht2 klar machen, wenn die magnetische Feldstärke an der Grenzfläche nur ne tangentiale Komponente hat und man nicht weiß ob bzw. von wo nach wo sie sich über die Grenzfläche ausbreitet?
Wahrscheinlich ist ein leichter Trick dahinter, aber bis jetzt hat mir diese UNklarheit zwei Vorzeichenfehler beschert =P

Vielen Danke für schnelle Antworten

meyma
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Re: grenzfläche

Beitrag von meyma » Fr 5. Feb 2010, 18:27

Ich habs schonmal hier geschrieben... Ht1-Ht2 = Ja finde ich recht unglücklich formuliert, da man ja eine vektorielle und keine skalare Größe rausbekommt und einem bei der Formel noch die eindeutige Richtung fehlt.

Nach (4.13.4) auf S. 4-102 gilt \vec J_A = \vec e_n \times (\vec H_1 - \vec H_2), wobei e_n von der Randfläche in #1 zeigt.

Wenn man das hier stumpf einsetzt und ausrechnet kommt auf jeden Fall das richtige bei raus.
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